Informatiker, bald alle hinter Gittern

Der Gesetzentwurf zum „Hackerparagraphen“ (§ 202c StGB) steht kurz davor vom Bundesrat durchgewunken zu werden.

Die Gesellschaft für Informatik (GI) hat darauf hingewiesen, dass auch der Gedankenaustausch über „Sicherheitstools“ an Hochschulen unter Strafe gestellt wäre (vgl. Golem: Informatiker fürchten Kriminalisierung).

Wir sind alle sicherer wenn wir uns über Sicherheitslücken keine Gedanken mehr machen! „Security by Obscurity“ ist die Parole die unsere Regierung und der Bundestag propagieren. Schade, dass von den Leuten dort wohl niemand Ahnung hat was das für die Sicherheit in deutschen Netzen bedeuten kann.

Ein Tool um Sicherheitslücken auszunutzen kann im Prinzip schon ein einfacher Webbrowser sein. Wenn man die SLQ-Lücken (ZENSIERT, aus rechtlichen Gründen und in Absprache mit meinem Anwalt) einer Webanwendung ausnutzt.

Das erinnert mich irgendwie an einen Schildbürgerstreich. Wenn wir nicht darüber reden wird die Lücken auch niemand ausnutzen… Ganz wie im richtigen Leben, wenn man Misstände nicht anspricht gibt es sie auch nicht.

Das Thema schlägt hohe Wellen, deshalb hier interessante, weiterführende Literatur:

PS: in den Kommentaren bitte keine Diskussionen über SLQ-Lücken… und schreibt mir bitte wenn ich im Knast sitze!

8 Gedanken zu „Informatiker, bald alle hinter Gittern

  1. Mann, ihr spielt alle auf irgendwelche SLQ-Injections an…

    Ich betone noch einmal:
    1) Ich weiß nicht was SQL ist!
    2) Ich bestreite irgendetwas von Lücken in etwas zu wissen von dem ich keine Ahnung habe!
    3) Injections (zu deutsch: Einspritzungen, Injektionen) kommen bei SLQ nicht vor, sowas gibts nur in Automotoren!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*