dotnetpro.de cloakt

Ich bin gerade verzweifelt auf der Suche nach einer Möglichkeit meinen Message Queues (MSMQ) transaktionales Verhalten beizubringen. Heute habe ich einen in zweierlei Hinsicht interessanten Artikel gefunden.

Wenn man unter Microsoft.NET entwickelt hat man sicher schon einmal die dotnetpro in der Hand gehabt. Meiner Meinung nach eines der besten Magazine zu diesem Thema.

In der Ausgabe vom April 2004 steht auch genau der Artikel, der mich interessiert. Leider ist dieser Artikel online nicht abrufbar, zumindest nicht für mich. Dem Googlebot dagegen wird dieser Artikel gezeigt. Sowas nennt man üblicherweise Cloaking. Überprüfen kann man das mit dem Google-Cache: Artikel

Über den Cache kann ich den Artikel also doch lesen, leider ist die Formatierung verlorengegangen und Quellcode ohne Struktur … Das nennt man wohl Spaghetticode.

Ich habe das Gefühl, dass gerade Verlage zunehmend cloaken. Wenn sie mit ihren Texten in den Suchmaschinen gefunden werden, verkaufen sie mehr von Ihren Werken. Wenn jedoch die Texte komplett online verfügbar sind, wer kauft dann noch? Also werden die Artikel nur Google gezeigt und wir bekommen eine Aufforderung das Werk zu kaufen vorgesetzt.

In diesem Fall könnte es wirken, es mag aber andere Texte geben, bei denen sich ein Verlag mit sowas ins Knie schießt …

7 Gedanken zu „dotnetpro.de cloakt

  1. Schon mal mit dem User Agent Switchewr Plugin für Firefox probiert? Dort kannst du dir ein Profil anlegen und dich als GoogleBot ausgeben. Sofern nicht noch ein DNS Lookup auf deine IP gemacht wird solltest du den Content auch so sehen können.

  2. Na ich würde das erstmal umfangreicher untersuchen – also schauen, ob geschlossene Artikel wie dieser öfters im Cache auftauchen. Es könnte auch sein, dass der Artikel erst frei im Netz stand und später dann das Vertriebskonzept umgestellt wurde. Ist immerhin von 2004 der Artikel – da kann schon so einiges zwischendurch passiert sein. Es wäre auch möglich, dass der aktuelle Artikel erst frei stand und dann ins kostenpflichtige Archiv gewandert ist. Also bevor man gleich grundsätzlich von Cloaking spricht, würde ich vielleicht doch einen größeren Test also ein (1) Artikel vornehmen.

  3. Den Agent Switcher werde ich ausprobieren. Danke für den Hinweis!

    @Olaf: Auch die aktuellen Seiten haben die kompletten Artikel im Footer. Deshalb ist es wohl beabsichtigt.

    Cloaking ist ja an und für sich nicht böse, in diesem Fall kann es für den Verlag sogar ganz clever sein. Wäre ja schade wenn die Artikel nicht gefunden werden würden, schliesslich ist der Content besser als der den die meisten anderen Suchen zurückliefern.

    Böses Cloaking sieht auf jeden Fall anders aus… 😉

  4. Sicher ist das kein böses Cloaking, da geb ich dir Recht Michael. Trotzdem finde ich es nicht toll, wenn ich in den Serps ein Ergebniss bekomme, wo ich dann auf einen kostenpflichtigen Artikel weitergeleitet werde.
    Aber solange sich die „Sperre“ so leicht austricksen lässt, ist es ja eigentlich kein Problem. 😀

  5. @Markus: Bevor ich wusste was Cloaking ist habe ich mich schon manchmal gewundert warum ich auf der Seite den Suchstring nicht fand…

    Welche Antwort man bekommt hängt eben oft damit zusammen wer die Frage stellt. 😉

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