Das 1&1 der Offlineitis

Ich habe (mal wieder) fertig!

Vorgestern ist mein Blog wieder mindestens zwei Stunden offline gewesen. Dachte die Zeiten wären nach dem „großen Update“ ™ von 1&1 vorbei …

Manchmal glaube ich ja selbst nicht mehr, dass die Seite tatsächlich offline ist. Bei 1&1 wird offensichtlich auch die IP gebannt wenn man öfter als üblich versucht die Seiten aufzurufen (Stichwort: DIY-Crawler). Nach einem Router coldreset wird einem dann großzügigerweise gestattet, mit einer neuen IP Adresse, die Seite wieder zu besuchen. Mehr als zwei FTP Verbindungen sollte man auch vermeiden (you are banned now!).

8 Gedanken zu „Das 1&1 der Offlineitis

  1. Tja – die sind hat ein wenig speziell die Damen und Herrn in der Zahlenschule…

    Hab auch noch zwei Domains bei denen… zum Glück nutz ich die eh nicht 😉

  2. Traurig zu sehen, dass mein selbst administrierter Debian VPS stabiler ist als die Lösung von 1&1. Zusätzlich ärgert es mich dann immer andere Leute fragen zu müssen: „Kommst du noch auf meine Seite? … Vielleicht ist ja nur meine IP geblockt …“.

    Ich finde Shared Hosting eigentlich ganz interessant. Man muss sich um nichts kümmern, Sicherheit und Updates übernimmt der Anbieter. Wenn aber Offlinezeiten in dem Umfang auftreten dann machen die Jungs dort wirklich einen schlechten Job.

  3. Tja was soll ich sagen…
    Ist halt so bei denen – Sicherheit geht vor, wenn irgendwas nur in irgendeiner art und weise nicht mehr passt, ists denen lieber denjenigen zu sperren als nachher (in 0,001% der Fälle, dann nämlich, wenn es sich wirklich um einen Angriff handete) vielleicht (d.h. wenn der Angreifer durchgekommen ist – falls es einer war) was reparieren zu müssen…

  4. Ich bin auch bei 1und1 DSL-Kunde … Sie sollten also sehen, dass ich meine eigene Seite „angreife“ 😉

    Wenn es der Stabilität dienen würde, dann wäre es für mich noch in Ordnung. Aber da liegt es ja gerade im Argen. Vom 01.01.08 bis heute komme ich bei 1&1 auf eine Verfügbarkeit von 0.9971. Das ist definitiv zu wenig!

  5. naja – also so nen Abgleich würd ja nich mal ich freiwillig einbauen…

    99,71% mag zwar definitiv zu wenig sein – aber das ändert nix dran, dass man dagegen nix tun kann…

    Ja – 1&1 würd ich mir unter normalen Umständen auch nicht antun – es gibt soo viele kleine Provider, die stabilere Server zur Verfügung stellen und auf Sonderwünsche reagieren, dass es einfach keinen Sinn macht, sich mit 1&1 abzugeben – aber gut, ich hab wie gesagt auch 2 Domains drauf… sobald ich mit denen aber was sinnvolles machen will, werd ich die umziehen.

    Aber es gibt ja sogar Leute, die öffentlich den Hoster Strato loben… ich meine klar, die Premium Pakete sind ansich ok, aber wenn ich mir anschaue, wie viele sich bzgl. Joomla oder WordPress dort die Zähne an echten SEF URLs ausbeißen, probier ichs lieber garnicht erst aus.

  6. Den Abgleich möchte ich auch gar nicht von ihnen verlangen. Mich stört nur, dass ich geblockt werde wenn ich zuviele FTP Connections aufmache. Dabei bin ich schließlich authentifiziert.

    Benchmark sollten die vier Neunen sein (99,99%) 😉

    Ich habe vor ca. 2 Jahren mit 1und1 angefangen. Zum damaligen Zeitpunkt war ich sehr unbedarft und hielt einen der großen Hoster für eine gute Wahl. Genauso gut hätte ich auch bei Strato landen können.

    Heute würde ich das auch nicht mehr machen und mich stattdessen an deinen Rat halten (kleinerer Hoster mit familiärer Atmosphäre).

  7. dass währen dann aber immernoch 3 1/2 Tage die der Server offline sein darf – im Jahr…

    Ja – das Thema mit den FTP Cons is schrottig… will 1&1 ja auch nicht verteidigen, die machen sich halt keine große Arbeit damit – ham sie ja auch nich nötig, solange die Kunden ihnen deswegen nicht schaarenweise davonlaufen…

    Zum damaligen Zeitpunkt war ich sehr unbedarft

    Das kenne ich – ich war damals (is bissi länger als 2 Jahre her, aber egal) bei Strato… nicht meine Wahl, sondern die meines Vaters, aber ich hab das trotzdem nur ein halbes Jahr oder so mitgemacht 😉

  8. Ich hab mir jetzt bei InterNetworx (inwx.de) einen Domainrobot bestellt. Jetzt brauche ich nur noch einen Hoster auf dessen Server ich dann die DNS-Records loslassen kann. Denke das ist eine gute Lösung für meine Probleme.

    Ein weiterer Vorteil beim Robot ist, dass ich den auch per XML-RPC ansprechen kann. Domains extrem günstig und per Code anlegen, ich mutiere noch zum Domainer. 😉

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