Yojimbo & Star Wars – A New Hope

Ich bin ein großer Fan von Akira Kurosawa. Heute Abend habe ich mir seinen Film Yojimbo zum fünfzehnten (grobe Schätzung) Mal angesehen. Dabei sind mir interessante Parallelen zu Star Wars Episode IV aufgefallen, die mir bisher gar nicht bewusst waren.

George Lucas hat sich ja in vielen Punkten von Kurosawa beeinflussen lassen, hauptsächlich wird hier „Die verborgene Festung“ (Kakushi toride no san akunin ; 1958) angeführt. Es gibt jedoch eine Szene in Yojimbo, die mich an die Barszene in Mos Eisley erinnert (bzw. eigentlich umgekehrt).

In einer der ersten Szenen befindet sich Sanjuro vor dem Anwesen von Ushitora und wird von seinen Männern umzingelt. Zwei von diesen prahlen mit ihrer kriminellen Vergangenheit unter anderem sind sie zum Tode verurteilte, aber entflohene Häftlinge. Woran erinnert mich das? Diese Begegnung endet auch ähnlich wie die von Obi-Wan und Luke in der Cantina.

Eine weitere Parallele gibt es in Unosuke, der als Einziger eine Schusswaffe trägt. Dieser Konflikt zwischen modernen Schusswaffen und antiken Waffen wird auch in Star Wars von Obi-Wan angesprochen. Während er Luke das Lichtschwert übergibt, sagt er über dieses: „Not as clumsy or random as a blaster, but an elegant weapon for a more civilized age.“. Hier hat sich Lucas ganz klar vom Konflikt der japanischen Feudalherrschaft mit der Moderne inspirieren lassen.

Neben Star Wars hat Yojimbo auch zwei weitere Filme noch direkter beeinflußt: „A Fistful of Dollars“(1964) und „Last Man Standing“(1996) sind remakes von Yojimbo.

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