Verwirrung um Google Text & Tabellen

Google hat in dieser Woche wieder für Verwirrungen gesorgt.

Mit Text & Tabellen bietet Google Onlineversionen von Tabellenkalkulations- und Textverarbeitungsprogrammen an. Inhalte die in diese Programme von Usern eingestellt werden unterliegen dabei den AGBs von Google. Um diese AGBs ist jetzt eine hitzige Diskussion entbrannt.

Der Stein des Anstoßes ist in Punkt 11 der TOS, (Terms-of-Service) zu finden: „Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte.“

Google schränkt zwar die Lizenz dahingehend ein, dass die Inhalte nur „… Gesellschaften, Organisationen oder Personen, mit denen Google vertragliche Beziehungen über die gemeinsame Erbringung von Diensten unterhält, zugänglich zu machen“. Was aber genau damit gemeint ist, bleibt unklar.

Im Gegensatz zu den deutschen AGBs wird in den US-TOS lediglich davon gesprochen, Inhalte die von den Nutzern selbst öffentlich zu Verfügung gestellt werden unter der oben genannten Lizenz zu verwenden.

Google hat nun zwar bekannt gegeben, dass in Deutschland keine Eigentumsrechte an den Inhalten zu beanspruchtwerden. Ob und wann die deutschen TOS den US-TOS angepasst werden steht jedoch nicht fest.

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