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WordPress – Duplicate Content

Wer sich (s)eine WordPress Installation einmal näher angesehen hat, hat sicher schon bemerkt, dass dort im Standard sehr viel Duplicate Content vorhanden ist.

Eine gute Definition, was unter Duplicate Content zu verstehen ist, findet man auf Googlewebmastercentral: Als Duplicate Content wird Content bezeichnet, der anderem Content, domainintern oder –übergreifend, genau gleicht oder diesem offensichtlich ähnlich ist. (sehr frei zitiert; vgl. Duplicate Content Problematik)

Problematik:

Beim Standard WordPress findet man die Artikel wahlweise unter:

Ein Artikel kann also an vielen Stellen gefunden werden. Bei meinem Blog waren das zu Anfang bis zu 16 verschiedene Orte. Sechs Kategorien, einmal im Archiv, einmal auf Start- oder Folgeseite. Das Ganze darf man dann noch mit zwei multiplizieren, weil der Content sowohl unter http://domain.tld, als auch unter http://www.domain.tld gefunden werden kann. Wenn noch mehr Kategorien vorhanden sind, in die ein Artikel eingeordnet werden kann oder wenn zusätzlich noch tagging verwendet wird, kann diese Zahl noch erheblich überschritten werden. Google wertet dies alles als Duplicate Content und straft die entsprechenden Seiten mit dem Supplemental Index ab.

Um das zu vermeiden, gibt es verschiedene Strategien, die ich (fast alle) ausprobiert habe.

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Performance Falle entdeckt: Multi URI Ping Plugin

Nun habe ich herausgefunden warum mein WordPress beim posten so lahm war. Es lag am „Multi URI Ping“ Plugin. Ich hatte mir eine schöne Liste mit vielen Pingdiensten angelegt die dann bei jedem posten abgearbeitet werden sollte:

http://api.feedster.com/ping
http://api.moreover.com/ping
http://api.my.yahoo.com/rpc2
http://api.my.yahoo.com/rss/ping
http://coreblog.org/ping/
http://ping.blo.gs/
http://ping.feedburner.com
http://ping.syndic8.com/xmlrpc.php
http://ping.weblogalot.com/rpc.php
http://ping.wordblog.de/
http://pingoat.com/goat/rpc2
http://rpc.blogrolling.com/pinger/
http://rpc.icerocket.com:10080/
http://rpc.pingomatic.com/
http://rpc.technorati.com/rpc/ping
http://rpc.weblogs.com/rpc2
http://topicexchange.com/rpc2
http://www.a2b.cc/setloc/bp.a2b
http://www.blogdigger.com/rpc2
http://www.blogshares.com/rpc.php
http://www.blogsnow.com/ping
http://www.blogstreet.com/xrbin/xmlrpc.cgi
http://www.popdex.com/addsite.php
http://xping.pubsub.com/ping/

Diese Liste ist wohl (ein bisschen) zu lang und zwingt mein WordPress in die Knie. Ich habe das Plugin jetzt abgeschaltet und werde wohl nur noch die wichtigsten Dienste anpingen. Hoffe es geht dann besser, ganz möchte ich nämlich nicht auf Pingbacks verzichten. Man liest ja auch immer öfter von Contentklau und deshalb möchte ich, dass MEIN Content zuallererst MEINEM Blog zugeschrieben wird.

Feedreader vs. Thunderbird

Bisher habe ich um Feeds zu lesen Thunderbird eingesetzt. Heute bin ich auf Feedreader gestoßen und hab ihn gleich installiert.

Die Feeds zu übernehmen war dank der OPML-Exportfunktion von Thunderbird kein Problem. OPML ist ein XML Format mit dem strukturierte Daten ausgetauscht werden können. Es wird z.B. für den Austausch von Links oder in diesem Fall Adressen von RSS-Feeds benutzt.

Um die Feeds aus Thunderbird zu exportieren muss man nun lediglich Extras -> Konten -> RSS-News Weblogs -> Verwalte Abbonements ->Exportieren auswählen. Anschliessend kann das OPML-File in Feedreader importiert werden.