PHP und mich

Der Titel sieht sehr stark nach einer grammatischen Fehlleistung aus, ist aber nur ein Vertipper und den werde ich nicht bereinigen. 😉 Finde ich witzig so!

Eigentlich geht es aber um eine sehr ernste Sache. Als jemand der viel im Web unterwegs ist, öfter in den Sourcen seines WordPress herumspielt und sich generell für die technischen Details interessiert kommt man sich wie ein Aussätziger vor wenn man PHP nicht beherrscht. Ich habe mir deshalb vorgenommen zumindest die Grundzüge zu lernen um eigene, kleinere PHP-Skripte selbst schreiben zu können.

Die meiste Zeit programmiere ich in C# und mit Visual Studio. Ich bin also einiges an Komfort und Integration bei der Programmierung gewohnt (Bitte keinen Flamewar zu MS-relevanten Themen starten! 😉 ).

Ich möchte nicht nur in einem Editor programmieren, sondern ich will eine ansprechende, komfortable, alles-in-einem Entwicklungsumgebung die mir lästige Arbeit abnimmt. Am besten natürlich eine mit der ich die Skripte gleich testen und debuggen kann … Wobei es da wohl genügt die Skripte in den Apache-Webfolder zu legen und die Seite mit dem Browser aufzurufen … Aber vielleicht gibt es eine IDE, die mir das abnimmt, also selbständig die Datei dort ablegt und das Script mit Parametern im Browser öffnet. Ich hoffe jemand kann mir dazu eine Empfehlung geben (vorzugsweise eine OSS-IDE)!

Ich habe noch ein Buch zu PHP 4 zuhause, werde aber natürlich gleich mit PHP 5 beginnen. Ich hoffe, es ist einigermaßen abwärtskompatibel. Falls jemand noch ein gutes Einsteigertutorial kennt, würde ich mich über einen Link freuen.

Vielen Dank an alle die sich die Mühe gemacht haben bis hierhin zu lesen! Noch mehr gilt mein Dank denen die mir auch noch Empfehlungen geben!

PS: Unter Tutorial verrstehe ich ein Dokument das ausdruckbar ist (z.B. ein PDF). Bei solchen Sachen bin ich altmodisch, da ist mir eine Hardcopy wichtig.

10 Gedanken zu „PHP und mich

  1. Ich nutze Eclipse in der PDT Version ( http://www.eclipse.org/pdt/ ). Ich hab so gut wie jedes Freeware/OpenSource/erschwingliches Produkt in diesem Bereich und hab nach langer Suche nach einem vernünftigen Programm für dieses entschieden.
    Eclipse ist eigentlich für Java ausgelegt und meiner Meinung nach die beste IDE in dem Bereich. Daher bringt es auch alles mit was für eine gute/professionelle Programmierung nötig ist. PDT ist praktisch das Plugin mit der PHP Unterstützung.
    Falls ich mal eben nur eine Datei kurz editieren möchte und nicht ewig lang warten möchte bis es lädt, dann nutze ich Scite. Scite ist ein kleiner Editor den ich hauptsächlich genommen habe, da er UTF-8 Codierung beherrscht.
    Richtig Debuggen kannst du mit beiden allerdings nicht. Eclipse ist ganz praktisch es zeigt dir realtimemäßig gleich Syntaxfehler etc. an. Aber richtig Debugging ist damit nicht möglich. Wobei ich da im OpenSource Bereich noch nichts gesehen haben, was wirklich brauchbar ist. Die Software von Zend wurde mir schonmal empfohlen, aber das lohnt sich vom Preis her einfach nicht für die Projekte die ich mache, wobei ich mit Eclipse voll und ganz auskomme.
    Manch einer empfiehlt als OpenSource Lösung im Bereich Debugging das Maguma Studio, aber das ist leider sowas von verbuggt. Ich musste ca. alle 20min das Maguma Open Studio neustarten, weil plötzlich bei jeder Bewegung des Mausrades eine Fehlermeldung kam.
    Also wie gesagt versuchs mal mit Eclipse PDT, ist übrigens komplett OpenSource.

  2. Vielen Dank für die Tipps. Ich habe mir PHPDesigner installiert. Ich habe mir auch Eclipse angesehen, allerdings ist das ein bisschen komplexer einzurichten (oder ist das nur ein Vorurteil?).

    Mein erstes Skript habe ich schon fertig, morgen werde ich es hier vorstellen und auch was ich sonst noch vorhabe. 😉

  3. Ich benutze seit Jahren das Zend Studio.
    Ist nicht umsonst, aber meiner Meinung nach jeden Cent wert.
    Es hat alles was man von anderen IDEs gewöhlt ist und zwei weitere super Features:
    – Der Debugger ist Gold wert, wenn man komplexe Software in PHP umsetzt
    – Der Profiler hilft ungemein, wenn man Seiten mit viel Traffic hat und rausfinden möchte wo es klemmt.
    Es wird auch FTP unterstützt, aber eigentlich solte man heutzutage seine Projekte ja im SVN(oder CVS) haben.

  4. In der aktuellen c’t ist ein Artikel über Eclipse. Sieht sehr interessant aus, besonders die vielen Plugins (PHP, SQL, Subversion, … ) reizen mich. Wenn man sich damit gut eingerichtet hat, kann man sicher sehr produktiv mit Eclipse programmieren.

    Mit klomp (klomp.org) gibt es sogar ein FTP Plugin für Eclipse. Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

  5. Eclipse mit PDT (PHP Development Tools, entwickelt durch Zend) ist schon ne schöne sache, aber wenn man eh nur in Richtung Webentwicklung mit Eclipse gehen will, kann man sich auch gleich das Eclipse-JS/HTML Paket Aptana schnappen. http://aptana.org

  6. Hallo Michael,

    ich habe vor neun Monaten mit PHP 5 angefangen und mittlerweile ein mittelgroßes Portal programmiert – Link siehe Website.
    Weil mir Eclipse zu umfangreich erschien (Himmel, da gibt es 1000 Seiten starke Bücher, die nur die Bedienung von Eclipse erklären – ich wollte aber PHP und nicht Eclipse lernen), habe ich mich dafür entschieden, mit MAMP, der Mac-Variante von XAMP/WAMP, und Dreamweaver entschieden – Ende.

    Vielleicht ist es nicht die eleganteste Art, aber ich bin zumindest noch nicht an Grenzen gestossen. Wenn ich ein neues Projekt aufziehen würde, dann jetzt vielleicht mit Eclipse, denn: PHP kann ich ja jetzt (ein bisschen).

    Lieben Gruß

    Armin

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