C#-WebClient vs. Vorratsdatenspeicherung

Seit 1.1.2008 ist das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Wenn man C# programmiert und einem das nicht gefällt, kann man mit einem Dreizeiler Abhilfe schaffen.

Voraussetzung ist allerdings, dass man Tor installiert hat. In Zeiten wie diesen sollte das aber selbstverständlich sein.

WebClient myWebClient = new WebClient();
//Privoxy running on localhost:8118
myWebClient.Proxy = new WebProxy(„127.0.0.1“, 8118);

4 Gedanken zu „C#-WebClient vs. Vorratsdatenspeicherung

  1. Anmerkung:
    Noch wird die Nichterfüllung der Voratsdatenspeicherung nicht mit Strafe belegt, weshalb auch der deutsche TOR-Server des CCC noch sicher ist – das wird sich aber – ich glaube in 2 Jahren – ändern.

  2. Dazu gibt es verschiedene Ansicheten. Ich würde dir die Vorträge des 24C3 und 23C3 empfehlen. Sehr interessant, gerade wenn es um TOR geht.

    Zur Zeit gibt es etwa 2.000 Exit Nodes, die müssten alle überwacht werden. Und selbst dann wären da noch die Middle Nodes … sehr viele Middle Nodes, über die deine Pakete gehen. Die müssten auch alle überwacht werden. Selbst wenn das möglich wäre würde es noch einen großen Aufwand verursachen die verschiedenen Nodes zu synchronisieren. Welche Systemuhr geht denn schon genau?

    Was man natürlich nicht vergessen sollte sind die phishenden Exit-Nodes in den USA und China. Sensible Daten überträgt man besser nicht unverschlüsselt über TOR.

  3. Naja also das das funktioniert auch mit anderen Programmiersprachen. Auch ich bin gespannt wann Tor in Deutschland verboten wird.

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